Suchmaschinenmarketing

Beim Suchmaschinenmarketing im weiteren Sinne geht es darum, durch Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo das Marketing eines Unternehmens zu fördern. Entsprechend der international üblichen Schreibweise unterscheidet man beim Suchmaschinenmarketing Search Engine Marketing (SEM) und Search Engine Optimization (SEO).

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) zielt darauf ab, eine Webseite gezielt bei den natürlichen/organischen Suchmaschinen-Ergebnisseiten nach vorne zu bringen. Dabei spiel der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle, denn Top-Positionen bei den gewünschten Keywords sind nicht von heute auf morgen zu erzielen. Bis die eigene Webseite auf den ersten drei Plätzen der organischen Suche, beispielsweise bei Google, zu finden ist, können Wochen oder gar Monate vergehen, speziell wenn es sich und hart umkämpfte trafficstarke Keywords wie beispielsweise Handy, Kredit, Girokonto, Immobilie oder ähnliche handelt.

SEM und Google AdWords

Schneller geht es mit kostenpflichtigen Anzeigen. Es gibt bei nahezu jeder Suchmaschine auch Werbeplätze, für die auch Ranking-Mechanismen angewandt werden. Bei Google handelt es sich um Textanzeigen, die oberhalb und rechts der natürlichen Suchergebnisse angezeigt werden: Google AdWords.
Wurde eine Google AdWords anzeige erstellt dauert es in der Regel nur wenige Minuten, bis diese im Umfeld der natürlichen Suchergebnisse sichtbar ist.

AdWords - Von der Idee bis zur aktiven Anzeige

Im engeren Sinne hat das Suchmaschinenmarketing die Aufgabe, entsprechende Anzeigen zu formulieren, damit sie gut von Suchmaschinen-Nutzern angenommen werden. Gleichzeitig müssen strategische Überlegungen zum Preis für einen Klick gemacht werden. Denn an die Suchmaschinen ist jeder Klick zu bezahlen, denn mit einem Klick wechseln die Suchmaschinen-Nutzer von der Suchmaschine zur werbenden Webpräsenz. Ebenfalls zum Suchmaschinenmarketing gehört die Festlegung der Keywords, bei denen die Anzeige angezeigt werden soll.

Meist wechselt der Besucher der Suchmaschinen, der über einen Klick auf die Anzeige zum Interessenten wird, nicht direkt auf die Startseite der Webpräsenz, sondern auf eine spezielle Landing Page, die einzig und allein das Ziel hat, den Besucher zu einer bestimmten Conversions-Handlung zu bringen. Das Gestalten der Landing Page durch einen Webdesigner gehört auch deshalb zum Suchmaschinenmarketing, weil Suchmaschinen wie Google die Qualität der Landing Page bewerten und solche Anzeigen bevorzugen, deren Landing Page eine höhere Qualität hat.

Die Keyword-Analyse und Bestimmung steht also am Anfang des Suchmaschinenmarketings. Es sind solche Begriffe zu finden, die potentielle Interessenten bei Suchmaschinen eingeben, um zu den Angeboten des eigenen Unternehmens zu kommen.

Danach werden die kurzen Texte der Anzeige bestimmt, wobei beim wichtigsten Anbieter Google festzulegen sind:

  • eine kurze aussagekräftige Überschrift oder ein Slogan zum Angebot
  • eine formelle (in der Anzeige sichtbare) Adresse der Landing Page, die aber nicht direkt mit der tatsächlichen Adresse übereinstimmen muss
  • zwei Zeilen etwas längerer Text für Informationen oder Slogans

Traffic über Google AdWords optimal monetarisieren

Weil die Texte so knapp formulierbar sind, müssen sie besonders sorgfältig formuliert werden. Dem potentiellen Kunden muss klargemacht werden, worin die Vorteile für ihn liegen, wenn er zum entsprechenden Angebot wechselt. Dies ist auch deshalb wichtig, weil sonst hohe Streuverluste im erheblichen Umfang die Kampagne belasten können. Wechseln viele Besucher von der Suchmaschine auf die Landing Page, obwohl sie kein Kauf- sondern nur ein Informationsinteresse haben, dann wird die Kampagne durch hohe Kosten belastet, die keinen Profit erbringt.

Gelingt es nun, viele Interessenten auf die Landing Page zu ziehen, dann sollte dort alles auf Conversion ausgerichtet sein. Conversion ist dabei die Handlung, die der Interessent vollziehen sollte. Dies kann eine Kaufhandlung sein; aber auch das Bestellen eines Newsletters kann als Conversion definiert werden. Üblicherweise enthält die Landing Page nur Informationen, die die Conversions-Handlung unterstützen. Manche Webpräsenz-Betreiber verzichten auch auf eine Navigation, um zu verhindern, dass der Besucher auf eine andere Webseite der Webpräsenz ausweichen kann. Werbung oder nicht hilfreiche Animationen gehören keinesfalls auf die Landing Page. Am Schluss bzw. am unteren Ende der Landing Page sollte eine klar erkennbare To-Do-Aufforderung stehen, die zur Conversion führt.

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